NRW-Koalition hält Wort und entschärft die Dichtigkeitsprüfung privater Grundstückseigentümer in Wasserschutzgebieten

Weite Teile Halterns – rund um den Stausee und dessen Zuflüssen, Holtwick und die Haard – liegen in Wasserschutzgebieten. Bislang standen in diesen Gebieten Grundstückseigentümer, deren Hausanschlüsse nach 1965 gebaut wurden, unter einer Art Generalverdacht und mussten bis Ende 2020 Kanaluntersuchungen auf ihren Grundstücken vornehmen lassen, um die Dichtigkeit ihrer Kanäle nachzuweisen. Dank der NRW-Koalition ist damit nun Schluss.

 

„Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Kanäle auf privaten Grundstücken keine Mängel aufweist und zudem das Gefährdungspotential undichter Kanäle gering ist. Zurecht wurde daher dieses starre Kontrollsystem kritisiert. CDU und FDP haben daher das Versprechen eingelöst, den Umweltschutz und die Interessen der Grundstückseigentümer unter einen Hut zu bringen“, sagt der Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen. Und weiter „Fortan muss nur bei Neu- oder großen Veränderungsbauten sowie in begründeten Verdachtsfällen eine Kanaluntersuchung vorgenommen werden. Der wichtige Umweltschutz wird gewahrt, gleichzeitig die Menschen entlastet.“

Außerhalb der Wasserschutzzonen erlassen die Kommunen in ihren Satzungen Regelungen zur Wahrung der Dichtigkeit von Kanälen. In Haltern am See wurde und wird aus den oben genannten Grünen von Routinekontrollen abgesehen und es sind keine generellen Dichtigkeitsüberprüfungen notwendig.

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