Ehemalige Truppenübungsplätze: Endlich die befestigten Wege freigeben!

 

Angesichts der Presseberichterstattung zu den ehemaligen Truppenübungsflächen zeigen sich die CDU Haltern am See und ihr Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen geschockt. „Als erste politische Partei haben wir uns im Sommer 2015 – vor fast vier Jahren – des Themas angenommen und uns für die Aufrechterhaltung des Naturschutzes in Kombination mit einer Öffnung der vorhandenen, befestigten Wege ausgesprochen“, so der CDU-Vorsitzende Hendrik Griesbach und bezieht sich auf das Positionspapier seiner Partei zu dem Thema.


Bereits zu der Zeit hat die Halterner CDU Gespräche mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geführt und man war sich in der grundlegenden Frage der Öffnung einig. Passiert ist seit der Flächenübertragung nicht viel. „Wir möchten den Menschen einen Teil ihrer Heimat zurückgeben. Das darf weder die BImA noch die DBU einfach ignorieren“, führt Josef Hovenjürgen an und sagt weiter: „Es ist ein vorgeschobenes Argument, wenn von einer Gefahr durch Munition auf oder direkt neben den Wegen gesprochen wird. Die Wege, über die wir hier reden, sind befestigt und die Wegesränder wurden regelmäßig oberflächlich gefräst und gegrubbert. Gefahrenschilder, dass die Wege nicht verlassen werden dürfen, sind vollkommen ausreichend.“ Der Union drängt sich das Gefühl auf, man wolle den Menschen bewusst den Zugang verwehren.


Im September letzten Jahres fand noch ein Gespräch mit der BImA in Münster statt, an dem Josef Hovenjürgen sowie der Patenschafts-Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke teilnahmen. Bei diesem Zusammentreffen wurde angesichts der verzögerten Öffnung eine Teilöffnung der Wege in der zweiten Jahreshälfte 2019 zugesagt. „Diese Zusage steht im Raum und wir fordern sie im Sinne der Menschen in Haltern am See ein“, stellt der Lavesumer Ratsvertreter Ralf Bürgers fest.

Hier ist das Positionspapier aus 2015:

pdfPositionspapier_Truppenübungsplätze.pdf20.79 kB

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