Schließung der Geburtsstation im Halterner Krankenhaus schmerzt

Über die Entscheidung der kurzfristigen Schließung der Geburtsstation des Halterner Krankenhauses sind wir zutiefst enttäuscht. Dass die Entbindungsstation bereits in der Vergangenheit nicht kostendeckend betrieben werden konnte und die Personalsituation angespannt war, war allen bekannt. Gleichwohl verliert die Klinik nun einen ersten und bindenden Kontakt zu den Menschen vor Ort. Insbesondere, weil die Geburtsstation einen exzellenten Ruf genießt und wir in Haltern am See einen überdurchschnittlichen Geburtentrend haben, wiegt der Umstand der Schließung umso schwerer.


Es ist einer werdenden Mutter nur schwer zumutbar, eine Fahrstrecke von mindestens 30 Minuten in die dann zentralisierte Geburtsstation des Dorstener Krankenhauses aufzubürden. Auch etwas kürzere Fahrzeiten in Kliniken nach Datteln oder Marl sind mitunter problematisch und für Mutter und Kind eine zusätzliche Belastung. Insgesamt wäre eine frühzeitigere Kommunikation über die konkrete Absicht der Schließung wünschenswert gewesen, um eventuell gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Gerade nach der großartigen Renovierung des gesamten Krankenhauses ist dieser Einschnitt ein Rückschritt. Das schmerzt.

Wir werden uns kurzfristig mit der Geschäftsführung zu einem Termin treffen und uns im Detail über die Hintergründe informieren.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok