Josef Hovenjürgen MdL kandidiert nicht mehr für OV-Vorsitz

Der Stabwechsel im Vorstand des Ortsverbandes Lavesum hatte sich bereits am 29. Juni angekündigt, als Ministerpräsident Armin Laschet Josef Hovenjürgen MdL das Amt des neuen Generalsekretärs der CDU NRW antrug. Am Montag nun kandidierte Hovenjürgen nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden des OV Lavesum. „Mein neuer Aufgabenbereich ist sehr umfassend und vielfältig und mein Terminkalender noch voller“, begründete er seine Entscheidung. Hovenjürgen hatte den Vorsitz seit dem 14. März 2003 inne und der Abschied fiel nicht leicht. Vor allem die gute Zusammenarbeit innerhalb des Orts- und mit dem Stadtverband lobte er. Bei der ein oder anderen OV-Sitzung will er dennoch vorbeischauen: „Als Generalsekretär kann ich an jeder Sitzung eines CDU-Ortsverbandes teilnehmen.“ Zum Dank für seine langjährige Arbeit erhielt er einen guten Tropfen Wein.

Turnusgemäß wählen die Mitglieder alle zwei Jahre einen neuen Vorstand. Am Montag bestimmte die Versammlung einen nahezu komplett neuen Vorstand mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Mitgliedern. Werner Hesse, 46, verheiratet, zwei Kinder und „schon Mitglied der CDU bevor ich nach Lavesum zog“ (Hesse) wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Posten der beiden Stellvertreter besetzen Maria Hovenjürgen (Nachfolgerin von Ratsmitglied Ralf Bürgers, der nicht mehr kandidierte) und Bernd Reinsdorf. Schatzmeister bleibt Christian Hovenjürgen. Schriftführerin ist Margret Große Gellermann, Mitgliederbeauftragter Moritz Löbbert. Eine Mischung aus altgedienten und neuen Beisitzern komplettiert den Vorstand: Franz-Josef Ebert, Andreas Hilgenberg, Josef Hovenjürgen jun., Josef Keysberg, Marc Kleine Hohmann, Heinz Meusener, Sebastian Peters, Luisa Schulte, Martin Schulz und Andreas Vofrei.

Während des Auszählens erläuterte Bürgermeister Bodo Klimpel die Gründe für den Einsatz der Sparkommissarin in Haltern am See. Inhaltlich geht es darum, dass das Land seit November 2016 überraschend die Meinung vertritt, die bisher angesetzten und von der Bezirksregierung Münster bis dahin stets genehmigten Konsolidierungshilfen für die Jahre 2019 und 2020 nicht mit dem Stärkungspakt vereinbaren zu können (von diesen Genehmigungen hatte das Land seit 2013 Kenntnis). Demnach müsse die Stadt Haltern die Beträge 2019 um mindestens 753.000 Euro und 2020 um mindestens 1.599.000 Euro senken. Klimpel betonte, „dass er die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass sich noch eine Lösung findet.“ Hilfe seitens der neuen Landesregierung könne nur im Rahmen der zurzeit gültigen Landesgesetze erfolgen, so Josef Hovenjürgen. Diese wurden seinerzeit von Rot-Grün beschlossen.

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